Das heimatkundliche Museum von Scytomyr (das Bischofshaus) befindet sich in einem alten historischen Bau, wo vor mehr als 150 Jahren ein katholischer Bischof wohnte. Seit dieser Zeit blieb das Haus fast unverändert, z.B. seine Farbe ist wie vor blau, nur Kanonen neben dem Eingang wurden abgebaut. Das Museum beherbergt die große Sammlung von Bildern weltbekannter Maler, Edelsteinen und Mineralien.
Der zweistöckige Ziegelbau, der früher ein Konsistorium (ein Verwaltungsgebäude) der Sophienkathedrale in Schytomyr war, ist einer der besten Renassaince-Bauten in der Stadt. Er wird mit einem Portal im Zentrum und Eckenausbauten entlang Fassaden geschmückt. Ein Pflanzenornament und kleine Büsten von Engeln machen das Bischofshaus besonders elegant. In Verbindung mit der blauen Wandfarbe ergibt sich eine leichte schwebende Silhouette.
Das heimatkundliche Museum befindet sich im ehemaligen Bischofshaus seit 1865. Die ersten Exponate seiner Sammlung waren 48 Mineralien, die vom Gouverneur von Wolhynien M. Tschertakow geschenkt wurden. Im Laufe der Zeit wurde die Sammlung durch Bilder italienischer, niederländischer, ungarischer, deutscher, polnischer und russischer Maler sowie durch die der Geschichte der Stadt gewidmeten Bilder erweitert. Zu einer der Hauptsammlungen des Museums gehören über 12 Tausend ausgestopfter Tiere. Hier sind auch Modelle der Weltraumtechnik ausgestellt