Revitalisierung einer historischen Straße - ViaRegiaUkraine
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Revitalisierung einer historischen Straße

Die Geschichte der alten Via Regia als Heerstraße beginnt nach den historischen Quellen mit den Feldzügen von Franken und endet kurioserweise mit einem Feldzug der Franzosen. Am letzten Mal erlangte diese Route europäische Bedeutung durch die Truppen Napoleons, die sowohl auf ihren Eroberungsfeldzügen nach Russland und Spanien, als auch auf ihrem Rückzug eben diese Straße benutzten.

Zwischen diesen Ereignissen liegen eineinhalb Tausend Jahre der europäischen Geschichte, die mit der Route Via Regia eng verbunden ist. Der Bau der Eisenbahn im Jahre 1835 verminderte wesentlich die Bedeutung dieser Route. Die Menschen, die Straßen bis dahin meist nur zu Fuß begehen konnten, konnten jetzt mit der Bahn viel schneller reisen und sehr große Entfernungen überwinden.

Der Warentransport war jetzt nicht so kompliziert, wie früher auf den dazu nicht geeigneten Wegen. Ein nachfolgender schneller Ausbau der Eisenbahn wurde durch die Industrialisierung befördert. Züge waren das beste Verkehrsmittel für die Schwerindustrie und die Versorgung der sich rasant entwickelten Städte. Obwohl die Wege in einigen Städten bereits im XII.-XIII. Jh. mit Pflaster gemacht wurden, blieben die meisten Wege in einem schlechten Zustand und Mangel an geeigneten Verkehrsmitteln führte zum jahrzehntelangen Verfall des Straßennetzes.

Da sich die Routen gleichzeitig mit dem Städtewachstum ständig änderten, hatte die Via Regia nie einen genauen Verlauf, der jahrhundertelang unberührt blieb.  Im Mittelalter wurde der Handel zwischen östlichen und westlichen Ländern hauptsächlich entlang diesem Weg durchgeführt, so strebte jeder Landesherr danach, den Weg auf sein Territorium zu ziehen und ein hohes Einkommen aus den ihm zugestandenen Wegzöllen zu bekommen.

Heute ist dieser von Geschichte erfüllte Weg eine gerade Strecke der europäischen Autobahn E-40 sowie der neuen Autobahn A4 und damit die Schnellstraße für das Erleben der individuellen Mobilität.

Technisch umwandelt sich der Weg in eine High-Tech-Asphaltstraße, die Landschaften und Orte zerschneidet und die sichere Bewegung ausschließlich mit Hilfe technischer Mittel ermöglicht. So ist zum Beispiel die neugebaute Autobahnstrecke A4, die gleichzeitig auch zur europäischen Route E-40 gehört, in neuen Bundesländern ein Muster des deutschen Ingenieurswesens angesichts der Sicherheit und Fertigungsfreundlichkeit.

Kann die moderne Autobahn unter den oben genannten Bedingungen Kulturen und Völker genauso wie die alte Via Regia verbinden? Kann dieser Weg „das Leben“ bedeuten?

Via Regia als Weg von Bonifatius, der im Auftrag Roms und Karl Martells in Hessen und Thüringen Marken und Diözesen gegründet und damit feste staatliche und kirchliche Einheiten gebildet hat, oder als die künftige sechsspurig ausgebaute Autobahn A4 ist schon seit ungefähr 2000 Jahren „die europäische Hauptverkehrsader“ von wichtiger wirtschaftlicher, kultureller, politischer und militärischer Bedeutung, die lebensvolle und starke symbolische Vereinigungsmacht

Richtungen

Das langfristige Ziel des Netzes Via Regia, dem künftig 48 Gebiete in 8 Ländern gehören werden, besteht in der umfassenden und ausführlichen Darstellung historischer, kultureller und modernder Objekte und Ereignisse auf dem Weg Via Regia. Das unterstreicht die ausgesprochene Einheit des Weges in Europa. Der Benutzer kann diese Informationen nur unter Voraussetzung, dass sie ausführlich sind, nutzbringend verwenden.

Die ausführlichen Informationen über jedes Gebiet von Via Regia in einem bestimmten europäischen Land mit modernen Autobahnen, Chausseen, Fuß- und Radwege sowie sonstige touristische Route können Sie auf der offiziellen Webseite des Koordinators des Netzes Via Regia in Europa here finden.